Der ganz alltägliche Faschismus

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Was wir mit Schrecken in vielen Ortschaften Sachsens (und andernorts) erkennen können: wie er funktioniert, der ganz alltägliche Faschismus. Er wirkt deswegen so alltäglich, weil die meisten der Hunderte, die mitmachen in Meißen, Chemnitz, Dresden, Freital keine Nazis sind – genauso wie in der Nazi-Zeit von 80 Millionen Deutschen nur die allerwenigsten überzeugte Nazis waren, und dennoch hat der faschistische Terror bis zum bitteren Ende funktioniert. Was wir daran noch erkennen können? Mit den Flüchtlingen hat das rechte Aufbegehren nur bedingt zu tun. Es bedurfte nur eines Anlasses, damit sich das, was sich seit 25 Jahren in allzu vielen Regionen Sachsens an Rechtsradikalismus aufgebaut hat, in seiner ganzen Bandbreite entladen kann.

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