Warum wir Google fürchten

Döpfner (Axel-Springer-Chef) schreibt in der FAZ einen lesenswerten offenen Brief an Google.

Einiges Wahres ist da schon dabei, auch wenn es sich streckenweise schon so anfühlt als würde Döpfner Google vorwerfen, dass Google noch skrupelloser wäre als man es selbst – zum Beispiel mit der Bildzeitung – und sich darüber beschwert, dass er selbst so strenger Regulierung unterliegt – anders als Google. Ein bisschen könnte man da heraushören, dass er selbst auch gern all diese Regulierung hinter sich lassen würde, aber jetzt wo sie halt da ist, möge man doch bitte Google auch ein wenig beschneiden, bestes Beispiel dazu die politisch diskutierten Beschränkungen von IBM und Microsoft.

Ich möchte mal einen Absatz herausgreifen, um zu unterstreichen, dass ihr das lesen sollt:

Die Verlage haben hier früh – als Vorboten für andere Branchen und Industrien – ihre Erfahrungen gemacht. Aber solange es nur um die Enteignung von Inhalten (die Suchmaschinen und Aggregatoren nutzen, aber nicht bezahlen wollen) ging, haben sich nur wenige dafür interessiert. Aber das ändert sich, wenn das Gleiche mit den persönlichen Daten der Menschen geschieht. Die Frage, wem diese Daten gehören, wird eine der politischen Hauptfragen der Zukunft sein.

[via: blog.fefe.de]

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